Fördermittelberatung Energieeffizienz
Förderung für Industriekälteanlagen
Industriekälteanlagen können über EEW Modul 4 förderfähig sein. Die Förderquote hängt von Unternehmensgröße, Beihilfeart und Vorhaben ab. ecogreen prüft Kältezentrale, Verteilung und Verbraucher kostenfrei.
✓ Bis zu 45 % Förderung möglich
✓ Kältezentrale und Verbraucher gemeinsam prüfen
✓ Begleitung von Antrag bis Auszahlung
Was wird bei Industriekälte gefördert?
Leistungsstarke Industriekälteanlagen können über → EEW Modul 4 förderfähig sein. Hier sind Neuanlagen und Sanierungen möglich. Je nach Unternehmensgröße, Beihilfeart und Vorhaben sind bis zu 45 % Förderung möglich. Betrachtet werden Kältezentrale, Verteilung und angeschlossene Verbraucher als Gesamtsystem. Entscheidend ist die nachweisbare Einsparung.
Kältezentralen
Zentrale Kälteerzeuger versorgen mehrere Bereiche oder Verbraucher und werden mit Pumpen, Regelung und Rückkühlung geprüft.
Kältenetze und Verbraucher
Rohrnetze, Speicher und unterschiedliche Temperaturniveaus prägen die Effizienz der standortweiten Kälteversorgung.
Modernisierung und Abwärme
Förderrelevant können effizientere Verdichter, Teillastbetrieb, freie Kühlung und die Nutzung der Abwärme sein.
Für wen kommt die Förderung infrage?
Werke und Produktionsbetriebe mit zentraler Kälteversorgung oder mehreren großen Verbrauchern.
Lebensmittel-, Chemie- und Pharmabetriebe mit hohen Kühllasten und langen Betriebszeiten.
Große Kühl- und Tiefkühllager mit hoher Kälteleistung, Verfügbarkeit und mehreren Temperaturstufen.
Werksleitung, Energiemanagement, Planer und Anlagenbauer bei komplexen Industriekälteprojekten.
ecogreen arbeitet ausschließlich B2B-orientiert mit Unternehmen, Gewerbe, Industrie, Investoren, Betreibern von Nichtwohngebäuden, Herstellern, Anlagenbauern und technischen Systemanbietern. Privatpersonen, Eigenheime und private Wohngebäude gehören nicht zur Zielgruppe.
Wichtig
Der Antrag sollte vor Bestellung, Beauftragung oder Maßnahmenbeginn geprüft werden, damit keine Förderchancen gefährdet werden.
Projekt schildern
Sie beschreiben Ihr Vorhaben kostenfrei und unverbindlich.
Förderfähigkeit prüfen und Antrag stellen
ecogreen prüft die Voraussetzungen, ordnet das passende Förderprogramm ein und begleitet die Antragstellung.
Bescheid, Umsetzung und Auszahlung
Nach dem Förderbescheid begleiten wir die weiteren Schritte bis zur Auszahlung.
So funktioniert's
Wichtig: Der Antrag sollte vor Bestellung, Beauftragung oder Maßnahmenbeginn geprüft werden, damit keine Förderchancen gefährdet werden.
Den gesamten Prozess schildern wir auf dieser → Übersicht nochmal ausführlich.
Projekt schildern
Sie beschreien Ihr Vorhaben kostenfrei und unverbindlich.
Förderfähigkeit prüfen und Antrag stellen
ecogreen prüft die Voraussetzungen, ordnet das passende Förderprogramm ein und begleitet die Antragstellung.
Bescheid, Umsetzung und Auszahlung
Nach Erhalt des Förderbescheid begleiten wir die weiteren Schritte bis zur Auszahlung.
Worauf kommt es bei der Förderung an?
Bei Industriekälte muss die gesamte Kälteversorgung als System betrachtet werden. Diese sechs Punkte sind für eine belastbare Prüfung besonders wichtig:
Projektstatus
Förderfähigkeit vor Bestellung, Beauftragung oder Projektbeginn klären.
Last und Teillast
Betriebsstunden, Lastprofile und Teillastverhalten realistisch dokumentieren.
Einsparnachweis
Die Einsparung gegenüber Bestand oder Referenzsystem belastbar ermitteln.
Systemgrenze
Kältezentrale, Verteilung, Speicher, Rückkühlung und Verbraucher gemeinsam abgrenzen.
Verteilung und Rückkühlung
Pumpen, Rohrnetze, Rückkühlung und Temperaturniveaus in die Auslegung einbeziehen.
Unterlagen und Förderquote
Angebote, Schemata und Kosten aufbereiten. Bis zu 45 % gelten nicht pauschal.
Typische Fehler: Es sind zwar auch einzelne Kälteerzeuger förderfähig, aber es ist besser immer, Verbraucher und Verteilung mit zu berücksichtigen.
Typische Projekte
Lebensmittelwerk
Eine zentrale Kälteanlage versorgt Produktion, Kühlbereiche und mehrere Temperaturniveaus. Kältezentrale, Verteilung und Verbraucher werden zusammen bewertet.
Kältezentrale für mehrere Bereiche
Ein Werk ersetzt ältere Verdichter und optimiert Pumpen, Speicher und Rückkühlung. Entscheidend ist die Einsparung des Gesamtsystems.
Großkühlhaus und Logistik
Ein industrielles Kühlhaus modernisiert seine zentrale Kälteversorgung. Leistung, Betriebsstunden, Verfügbarkeit und Abwärmenutzung werden berücksichtigt.
Energieeffiziente Industriekälte?
Senden Sie uns Eckdaten für Kältezentrale, Leistung, Verbrauchern, Projektstatus und ein Angebot zu. ecogreen prüft kostenfrei die Fördermöglichkeiten.
FAQ Industriekälteanlagen
In der Fachpraxis wird häufig ab etwa 100 kW von Industriekälte gesprochen. Typische Anlagen liegen von deutlich über 100 kW bis zu mehreren Megawatt. Der Bereich zwischen etwa 100 und 400 kW ist ein fließender Übergang zur leistungsstarken Gewerbekälte. Eine starre Grenze gibt es daher nicht.
Gewerbekälte umfasst eher kleinere bis mittlere Anlagen im gewerblichen Umfeld, häufig für Waren, Kühlräume oder Lagerbereiche. Industriekälte beschreibt die größere Leistungsklasse und das industrielle Systemumfeld. → Prozesskälte bezeichnet dagegen den Verwendungszweck: Sie wird direkt für eine Maschine oder einen Produktionsprozess benötigt und kann Teil einer Industriekälteanlage sein.
Ja. Eine zentrale Kälteanlage kann mehrere Produktionslinien, Maschinen oder Prozessbereiche mit Prozesskälte versorgen. In diesem Fall beschreibt Industriekälte das übergeordnete Versorgungssystem, während Prozesskälte die konkrete Nutzung der bereitgestellten Kälte bezeichnet.
Häufig ist eine gemeinsame Betrachtung sinnvoll, weil die Energieeffizienz vom Zusammenspiel aller Komponenten abhängt. Ob sämtliche Kosten und Anlagenteile förderfähig sind, muss anhand des konkreten Projektes, der Systemgrenze und der aktuellen Förderbedingungen geprüft werden.
Ja, große Kühlhäuser und Logistikzentren können aufgrund ihrer Leistung, zentralen Anlagenstruktur und industriellen Betriebsweise der Industriekälte zugeordnet werden. Bei kleineren oder mittleren Lagerstandorten kann dagegen Gewerbekälte die passendere Einordnung sein. Für die Förderung bleibt die konkrete technische Maßnahme entscheidend.
Je nach Leistung, Temperaturbereich und Sicherheitskonzept werden unterschiedliche Kältemittel eingesetzt. In größeren Industriekälteanlagen ist beispielsweise Ammoniak R717 verbreitet; auch CO2 R744, Kohlenwasserstoffe oder andere Lösungen mit niedrigem GWP (unter 150) kommen vor. Die Kältemittelwahl ist nur ein Teil des gesamten Anlagenkonzeptes.
Allgemeine Informationen zur Fördermittelberatung durch ecogreen finden Sie im → Wissensbereich