Branchenlösung Energieeffizienz
Fördermittel für die Metallverarbeitung
Metallverarbeitende Unternehmen benötigen viel Energie für Maschinen, Druckluft, Absaugung, Kühlung, Wärmebehandlung und automatisierte Produktionsprozesse. Investitionen in effiziente Fertigungs- und Versorgungstechnik können Energieverbrauch und Betriebskosten senken und für staatliche Fördermittel infrage kommen.
✓ Relevant für Metallbau, Zerspanung, Blechbearbeitung und industrielle Fertigung
✓ Energie- und Ressourceneffizienz gemeinsam betrachten
✓ Persönliche Ersteinschätzung vor Bestellung oder Beauftragung
Warum Energieeffizienz in der Metallverarbeitung besonders relevant ist
In metallverarbeitenden Betrieben entstehen hohe Energieverbräuche durch spanende und umformende Maschinen, Laseranlagen, Schweißtechnik, Druckluft, Absaugung und Kühlung. Hinzu kommen thermische Prozesse wie Härten, Reinigen, Trocknen oder Beschichten. Weil viele Anlagen parallel und über lange Produktionszeiten laufen, können bereits einzelne ineffiziente Systeme die Energiekosten des gesamten Betriebs deutlich erhöhen.
Energieintensive Fertigung
Druckluft und Absaugung
Wärme und Kühlung
Werkzeugmaschinen, Hydraulik, Härteprozesse und Oberflächenbehandlung benötigen Prozesswärme oder eine zuverlässige Kühlung.
Material und Ausschuss
ecogreen arbeitet ausschließlich B2B-orientiert mit Unternehmen, Gewerbe, Industrie, Investoren, Betreibern von Nichtwohngebäuden, Herstellern, Anlagenbauern und technischen Systemanbietern. Werfen Sie gern einen Blick auf unsere → Referenzen.
Welche Maßnahmen können in der Metallverarbeitung förderfähig sein?
In der Metallindustrie können sowohl einzelne technische Komponenten als auch vollständige Maschinen- und Prozessoptimierungen infrage kommen. Entscheidend sind der vorhandene Anlagenbestand, der technische Nutzen, die erwartete Energie- oder Ressourceneinsparung und der Projektstatus.
Typische Modernisierungsprojekte in der Metallverarbeitung
Der Energieverbrauch entsteht in Metallbetrieben meist durch das Zusammenspiel von Fertigungsmaschine, Peripherie und zentraler Versorgungstechnik. Eine Förderprüfung sollte deshalb nicht nur die einzelne Maschine betrachten.
Ein Metallbetrieb plant...
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Austausch eines alten Bearbeitungszentrums
→ Effiziente Produktionsanlage und Antriebstechnik -
Modernisierung einer Laserschneidanlage
→ Laseranlage, Kühlung und Absaugung -
Erneuerung der Druckluftversorgung
→ Kompressoren und Steuerung -
Optimierung der Schweißrauchabsaugung
→ Absauganlage, Ventilatoren und Regelung -
Modernisierung eines Härte- oder Trockenprozesses
→ Prozesswärme und Abwärmenutzung
So funktioniert's
Wichtig: Der Antrag sollte vor Bestellung, Beauftragung oder Maßnahmenbeginn geprüft werden, damit keine Förderchancen gefährdet werden.
Den gesamten Prozess schildern wir auf dieser → Übersicht nochmal ausführlich.
Projekt schildern
Sie beschreiben Ihr Vorhaben kostenfrei und unverbindlich.
Förderfähigkeit prüfen und Antrag stellen
ecogreen prüft die Voraussetzungen, ordnet das passende Förderprogramm ein und begleitet die Antragstellung.
Bescheid, Umsetzung und Auszahlung
Nach Erhalt des Förderbescheids begleiten wir die weiteren Schritte bis zur Auszahlung.
Welche Förderprogramme kommen für die Metallverarbeitung infrage?
Für viele Investitionen in der Metallindustrie ist die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (→EEW) besonders relevant. Das Programm umfasst sowohl bestimmte Querschnittstechnologien als auch technologieoffene Optimierungen industrieller und gewerblicher Prozesse.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (→BEG) kann ergänzend relevant sein, wenn eine Investition überwiegend das Produktionsgebäude oder seine technische Gebäudeausrüstung betrifft. Dazu können beispielsweise Gebäudehülle, Raumlüftung oder Gebäudebeheizung gehören.
Einen ausführlichen → Vergleich der häufigsten Förderprogramme haben wir für Sie zusammengefasst.
In Energieeffizienz investieren?
Ob Produktionsmaschine, Laseranlage, Druckluft, Absaugung, Prozesskälte oder Wärmebehandlung: Lassen Sie Ihr Vorhaben frühzeitig einordnen, bevor Maschinen bestellt, Aufträge vergeben oder Maßnahmen begonnen werden.
FAQ zu Fördermitteln für die Metallverarbeitung
Ja. Energie- und ressourceneffiziente Investitionen in metallverarbeitenden Betrieben können grundsätzlich förderfähig sein. Dazu gehören je nach Vorhaben Produktionsmaschinen, Druckluft, Absaugung, Kühlung, Wärmeprozesse und weitere Versorgungstechnik.
Eine neue → Produktionsmaschine kann förderfähig sein, wenn sie eine bestehende ineffiziente Anlage ersetzt oder Teil einer nachweisbaren Prozessoptimierung ist. Entscheidend sind Förderweg, technische Ausgangslage und erwartete Einsparung.
CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren können im Rahmen eines umfassenden Effizienzprojekts infrage kommen. Dabei werden nicht nur die Maschinenleistung, sondern auch Betriebsstunden, Auslastung, Peripherie und Energieeinsparung betrachtet.
Energieeffiziente → Laseranlagen können grundsätzlich Bestandteil eines förderfähigen Projekts sein. Zur Gesamtbetrachtung gehören häufig auch Kühlung, Absaugung, Druckluft, Steuerung und Materialhandhabung.
Hocheffiziente → Drucklufterzeuger und übergeordnete Steuerungen können unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Beim aktuellen EEW-Modul 1 muss die neue Komponente eine vorhandene Bestandsanlage ersetzen, zudem richtet sich dieser Förderweg an KMU.
→ Absauganlagen können infrage kommen, wenn durch effiziente Ventilatoren, bedarfsgerechte Regelung oder eine optimierte Auslegung Energie eingespart wird. Die genaue Förderlogik hängt davon ab, ob die Anlage als Einzelkomponente oder als Teil eines umfassenden Produktionsprojekts betrachtet wird.
Ja. → Abwärme kann beispielsweise für Hallenwärme, Warmwasser oder andere betriebliche Prozesse nutzbar gemacht werden. Wärmeübertrager zur Erschließung von Abwärme aus Bestandsanlagen gehören zu den aktuell im EEW-Modul 1 genannten förderfähigen Komponenten.
Weitere Antworten rund um Fördermittel und die Zusammenarbeit mit ecogreen finden Sie in unseren Häufigen Fragen (FAQ)